Sommer. Sonne. Höhenluft.

Am Wochenende packten wir bei bestem Wetter unsere Wanderstiefel ein und machten uns auf den Weg in die Berge. Wir fuhren zunächst mit der Bahn hoch zum Neunerköpfle und folgten dort dem Höhenweg zum Einstieg in den Klettersteig. Hier kletterten wir nordseitig hoch zur Lachenspitz – und hatten dabei einen traumhaften Ausblick auf die drei Seen: Lache, Traualpsee und Vilsalpsee. Im Letzteren genossen wir nach der Tour eine erfrischende Abkühlung – der perfekte Abschluss eines wunderschönen Wandertags.


Veröffentlicht am: 04.08.2018
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Starker Nachwuchs

Dieses Jahr haben zwei unserer Auszubildenden Ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Matthias Moosdorf wurde bei BS software development im Bereich Fachinformatik für Anwendungsentwicklung ausgebildet und Rainer Trautmann bei BS Bucher Systemlösungen als Informatikkaufmann.

Beide sind ein fester Bestandteil unseres Teams, daher freuen wir uns besonders, dass sie auch in Zukunft der Bucher Gruppe treu bleiben. Wir gratulieren den beiden ganz herzlich und wünschen Ihnen alles Gute für den Start ins Berufsleben.

Seifenkistenevent im Allgäu

Am Wochenende stand das jährliche interne Betriebsevent an. Das gesamte Team der Bucher Gruppe machte einen Ausflug ins Allgäu – zum Seifenkistenevent.

Inmitten einer traumhaften Landschaft und bei bestem Wetter traten wir in Teams gegeneinander an und meisterten verschiedene Challenges. Ob der einwandfreie Bau einer Hightech-Seifenkiste, sekundenschnelle Boxenstopps oder die kreativste Bandenwerbung – wir mussten Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Kreativität aber vor allem Teamgeist unter Beweis stellen. Beim Quadparcours hieß es Nervenkitzel pur, hier war besondere Geschicklichkeit gefragt – der ein oder andere schoss dabei schon fast übers Ziel hinaus. Aber wie heißt es so schön: wer bremst verliert.

Das Highlight war natürlich das Seifenkistenrennen. In unseren weißen Renn-Overalls sausten wir mit unseren selbst gebauten Seifenkisten den Berg hinunter und mussten dabei einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren. Verletzte gab es zum Glück nicht – dafür aber jede Menge Spaß und Adrenalin.

Eine gebührende Siegerehrung mit einer standesgemäßen Flasche Sekt und einem leckeren BBQ machten den Abschluss des Tages perfekt.


Veröffentlicht am: 17.07.2018
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Jürgen Bucher spricht: Das Damokles-Schwert des LDT 3.0

Nur noch 73 Tage dann wird der LDT 3.0 zur Pflicht. Eine Herausforderung für die IT in jedem Labor!

Auf der einen Seite steht dieses Datum auf der anderen Seite sind laut KBV zum 20.10.2017 exakt 5 Praxisverwaltungssysteme für den LDT 3.0 Import zertifiziert. Ein Widerspruch, wie er größer nicht sein könnte!

Was bedeutet das für Ihre Labor-IT?

Nach unseren Informationen (und wie auch schon in einem vorangegangen Artikel von mir gemutmaßt) streben viele PVS keine Zertifizierung an, arbeiten aber durchaus daran das neue Format pünktlich verarbeiten zu können. Dabei sind allerdings keine Wunder zu erwarten. Insbesondere die vielen neuen „Features“ des LDT 3.0. werden höchstwahrscheinlich sehr stiefmütterlich behandelt werden.

Meine (persönliche) Meinung in Stichworten:

  • Interpretation des neuen LDT in die alte Programmstruktur
  • Ggf. Option zur Verarbeitung von Anhängen (bei einzelnen PVS)
  • Spezialberichte (MIBI, Zythologie …) bleiben erstmal komplett außen vor

Der Grund für meine Spekulation liegt schlicht und einfach im Aufwand, den die Hersteller treiben müssten, um all die Inhalte, die mit dem neuen Format geliefert werden, adäquat an den Benutzer zu bringen. Alleine die Aufbereitung eines komplexen Antibiogramms erfordert in der Umsetzung in eine vernünftige Darstellung mindestens 10 Manntage Entwicklung. Da hier zur Gegenfinanzierung in der Regel keine Kosten beim Endanwender aufgerufen werden können (siehe auch Diskussion zum Thema BMP…), werden sich hier die meisten Firmen zurückhalten und nur das Nötigste zur Umsetzung investieren.

Dann gibt es natürlich auch noch die Hersteller, die mit der KBV gar nichts zu tun haben und in dieser Richtung noch nicht einmal begonnen haben zu entwickeln, bzw. deren Systeme nur unregelmäßig Updates beim Kunden unterzogen werden und teilweise in sehr alten Versionen noch im Einsatz sind (Privat-Abrechnung, Betriebsmedizin, Heilpraktiker …). Hier wird jedes Labor genötigt sein, nach wie vor Befunde im LDT 2.x-Format zur Verfügung zu stellen.

Wie uns von einigen Kunden zugetragen wurde, stehen diesem externen Szenario auf der internen Seite wiederum Lösungen gegenüber, die nur noch das neue Format oder nur das alte Format liefern. Hier wird jedes Labor nicht umhin kommen, Konverter für die Einsender zur Verfügung zu stellen.

Im Moment sind unsere Konverter in der abschließenden Testphase – man kann sich nicht vorstellen, wie viele Möglichkeiten hier existieren, die Daten zu interpretieren.

Das Haar des Damokles-Schwertes wird garantiert zum 1.1. reißen! Nehmen Sie sich in Acht und schützen Sie sich rechtzeitig!


Veröffentlicht am:  20.10.2017
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Jürgen Bucher spricht: Ärzte lieben Ihr Faxgerät

In einem Artikel in der Ärztezeitung vom 14.7.2017 steht es schwarz auf weiß: „Die meisten Arztbriefe laufen nach wie vor übers Fax.“

Woran liegt das? Zum einen werden Faxe immer noch besser vergütet, als alternative Übertragungswege führt die Ärztezeitung an. Aber ist das der wahre Grund?

Meiner Meinung nach liegt die Hauptursache für dieses Verhalten darin, dass in den meisten Arztpraxen die Prozesse nach wie vor am Papier orientiert sind. Dabei spielt nicht einmal das Papier selbst die wesentliche Rolle, da mittlerweile viele Praxen dazu übergegangen sind, das empfangene Papier wieder einzuscannen (wie widersinnig!!!). Vielmehr dient den Helferinnen in der Praxis die Tatsache, dass ein Papier im Fax liegt oder dass ein Brief per Post zugestellt wurde als Initialisierungspunkt für den eigentlichen Prozess. Sozusagen als Gedankenstützte oder Knoten im Taschentuch – hier muss gehandelt werden.

Theoretisch wäre dies ja auch ohne Probleme elektronisch abbildbar. Leider werden wir an dieser Stelle aber über verschiedenste Quellen parallel „versorgt“, in der Regel „überversorgt“. Jeder kennt das aus seinem EDV-Alltag. E-Mails, ToDo-Listen, Messenger … gemahnen uns laufend bestimmte Dinge zu erledigen. In den Praxen kommen dann noch diverse Tools aus den Praxissystemen hinzu. Wie soll hier priorisiert werden? Der Einfachheit halber und weil das Papier vom Schreibtisch nicht einfach weggeklickt werden kann wird dann eben doch wieder zu selbigem gegriffen.

Die Lösung liegt in einem Paradigmenwechsel in der Praxis, der nur durch exakt definierte Prozesse, strukturiertes Arbeiten und konsequente Umsetzung vollzogen werden kann. Am Ende profitiert das Team und die Patienten.

Apropos Faxversand – Sollten Sie als Labordienstleister oder Krankenhaus auch noch Faxe versenden müssen :). Informieren Sie sich doch bei uns über unseren Kommunikations-Server mit „Autofax“-Funktion! (natürlich digital über das Internet mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung)


Veröffentlicht am: 14.07.2017
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