In jüngster Zeit gab es eine in den medizinischen Medien geführte Diskussion über angeblich fehlerhaft gelegte Anschlüsse an die TI und damit verbundene Unsicherheiten in den jeweiligen Praxisnetzwerken. Im Zuge dieser Berichterstattung ging es auch um die beiden verschiedenen Betriebsarten zur Integration des Konnektors, dem Reihenbetrieb (seriell) und dem Parallelbetrieb. Wir möchten an dieser Stelle ein paar Unklarheiten aus der Welt schaffen.

Der TI-Anschluss durch uns entspricht immer den höchsten Sicherheitsstandards. Unsere Techniker wurden umfassend geschult, um die Installation des TI-Anschlusses mit hoher Qualität und Zuverlässigkeit durchzuführen. Bezüglich der Anschlussart entsprechen sowohl die serielle als auch die parallele Installation in vollem Umfang den aktuellen Vorgaben.

Aber: Grundvoraussetzung für jede Praxis, die mit dem Internet verbunden ist, bleibt ein geeigneter Schutz (z.B. Firewall, Virenschutz) zur Absicherung gegen jegliche Bedrohungen von außen. Immer und unabhängig von der Art des Anschlusses (seriell oder parallel). Daran ändert der Anschluss an die TI nichts. Auch die KBV rät deshalb zu einem umfassenden Sicherheitskonzept für jede Praxis (https://www.kbv.de/html/1150_40271.php).

Kurz gesagt: Der Anschluss an die TI entbindet nicht von ausreichenden Schutzmaßnahmen. Ihr Praxisnetz ist genauso sicher wie vorher, egal für welche Anschlussart Sie sich entschieden haben. Eine Einschätzung zur Sicherheitsstufe Ihrer Praxis und Angaben zur Art des Anschlusses finden Sie im Abnahmeprotokoll der TI-Installation. Wenn Sie eine Beratung zu diesem Thema benötigen, kontaktieren Sie uns einfach.


Veröffentlicht am: 31.07.2019
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